printlogo
http://www.ethz.ch/index_EN
Welcome
 
print
  

Personen- und Tätigkeitsunterscheidung anhand von Gehdaten

Media

 Electronics Lab 

Info_Media

More »»

Job Links

 Open Position »»

Latest News

May 9, 2012
Franz Gravenhorst in 20 minutes ‘Uni-Sport erleichtert die Integration’ read more
May 1, 2012
Daniel Waltisberg joins the Wearable Computing Group.
February 1, 2012
Luisa Petti joins the Wearable Computing Group.

Type: Master thesis
Students: Stefan Berg
Advisor: Marc Bächlin, Daniel Roggen
Project: DAPHNet

Ziel einer automatischen biometrischen Personenidentifikation ist es, Personen anhand ihrer individuellen physiologischen oder Verhaltenscharakteristik zu erkennen. Ziel dieser Arbeit war es Personen anhand ihrer individuellen Bewegung beim Gehen zu erkennen. Zudem sollten auch verschiedene Arten von Gehbewegungen einer Person voneinander unterschieden werden. Dafür wurde ein Algorithmus gesucht, der eine Unterscheidung von Personen und Tätigkeiten über mehrere Tage ermöglicht und auch ein Mass für Ähnlichkeiten zwischen Bewegungen ausgibt, bzw. Änderungen von Bewegungen detektieren kann.

Es wurden zwei Methoden implementiert. Zum einen ein neuer Algorithmus, der sogenannte MADE-Algorithmus (Motif Appearance DEtection), zum andern ein bekannter Ansatz mit Mittelwert und Varianz. Dies ermöglichte es, die Ergebnisse die mit der neuen Methode erzielt wurden mit einem Standardverfahren zu vergleichen.

Beide Methoden benötigen Trainingsdaten um Features zu erhalten, welche anschliessend bei weiteren Daten für eine Klassifizierung genutzt werden. In der Abbildung 1 ist für den MADE-Algorithmus der Ablauf des Trainings bzw. der Klassifikation schematisch dargestellt.

Abbildung 1: Motif Appearance DEtection (MADE) algorithm
Abbildung 1: Motif Appearance DEtection (MADE) algorithm

Die Daten wurden bei drei Experimenten generiert, wobei bei den ersten beiden je fünf Versuchspersonen auf einem Laufband gingen und beim dritten drei Personen frei Treppen hoch und runter gehen konnten. Die Personen bewegten sich dabei mit verschiedenen Geschwindigkeiten, Lasten und Schuhen. Die Daten wurden anschliessend normiert, um die leicht unterschiedliche Ausrichtung der Sensoren herauszufiltern.

Es konnte gezeigt werden, dass bei normierten Daten keine sinnvolle Klassifizierung mit dem Ansatz "Mittelwert und Varianz" erzielt werden kann. Mit der neuen Methode "MADE" hingegen kann über mehrere Tage hinweg eine gute Unterscheidung von Personen und Tätigkeiten erreicht werden. Bei der Personenunterscheidung konnte eine durchschnittliche Erkennungsrate von 90.1% (Abbildung 2) und bei der Tätigkeitsunterscheidung eine durchschnittliche Erkennungsrate von 71.7% erzielt werden.  
Abbildung 2: Classification results with MADE
Abbildung 2: Classification results with MADE
 

Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren. Weitere Informationen finden Sie auf
folgender Seite.

Important Note:
The content in this site is accessible to any browser or Internet device, however, some graphics will display correctly only in the newer versions of Netscape. To get the most out of our site we suggest you upgrade to a newer browser.
More information

© 2012 ETH Zurich | Imprint | 13 June 2008
top